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Softwarehersteller machen Druck

Hersteller wollen Anwender mit Software-Audits verunsichern

Umfragen bestätigen Goldigs Einschätzung. Dynamic Research hat im Auftrag des Asset-Management-Spezialisten Landesk 500 Firmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA befragt. Demnach beteuerten zwar 88 Prozent der deutschen Befragten, sie seien in Sachen Software korrekt lizenziert. Aber nur 41 Prozent würden einem Audit, einer Prüfung durch den Hersteller, ohne Bedenken entgegensehen. 29 Prozent würden es nach dem Prinzip Hoffnung darauf ankommen lassen, 16 Prozent um mehr Zeit bitten und vier Prozent vorsorglich mehr Lizenzen ordern.

(Quelle: http://www.computerwoche.de/a/lizenz-management-schuetzt-vor-strafe,573465,2)

Den Softwareherstellern ist der Handel mit Lizenzen aus zweiter Hand bekanntermaßen ein Dorn im Auge. Immer häufiger versuchen sie deswegen, Unternehmen mit so genannten Software-Audits unter Druck zu setzen.

Immer häufiger, so ist zu hören, wollen die Softwarehersteller ihren Kunden auf die Finger schauen – oder zumindest eines Drohkulisse aufbauen. Diese als Software-Audits bekannten Prozesse muss Niemand fürchten, aber ein paar Punkte sollten beachtet werden: Ein professionelles Lizenzmanagement und der Umgang mit einer vernünftigen Lizenzierung sind der Schlüssel, um unliebsame Probleme mit unnötigen Strafzahlungen und teuren Nachlizensierungen zu vermeiden.

Häufig stellt sich den Anwendern die berechtigte Frage nach der rechtlichen Zulässigkeit, von Herstellern auf den rechtmäßigen Einsatz der Software-Lizenzen geprüft zu werden.

 

 

Die Softwarehersteller haben zugegebenermaßen ein berechtigtes Interesse daran, die Einhaltung der lizenzkonformen Nutzung ihrer Softwareprodukte zu überwachen. Um dieses Interesse zu wahren, sind in den Softwareverträgen häufig Klauseln zu finden, die dem Lizenzgeber mehr oder weniger umfangreiche Auditrechte zugestehen sollen. Diese Auditklauseln sind ein beliebtes Thema in der Softwarebranche und müssen sich an den gesetzlichen Regelungen in Deutschland messen lassen (UrhG, BGB).

aus: 1×1 des Lizenzmanagements, Torsten Groll, 2012 Hanser Verlag, München

Unser Rat: Gehen Sie die eventuell zu erwartenden Problem rechtzeitig und transparent an. Selbst eine Unterlizenzierung lässt sich relativ einfach eruieren und ganz einfach und schnell beseitigen. Sprechen Sie uns an! Wir haben bereits eine Vielzahl von Unternehmen durch ein Audit begleitet und gleichzeitig durch den Einsatz der richtigen Lizenzformen und gebrauchte Software große Einsparungen erzielt.

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