Soft & Cloud AG gelingt erfolgreicher Markteintritt

  • Unternehmen zieht ein Jahr nach Gründung positive Bilanz
  • Rapides Umsatzwachstum und internationale Expansion
  • Gebrauchtsoftwarehandel nimmt deutlich zu

Greven, 24.08.2015 – Auftakt nach Maß: Die Soft & Cloud AG hat sich bereits im ersten Jahr ihres Bestehens als einer von Europas führenden Händlern von Lizenzen für gebrauchte Software etabliert. Das Mitte des vergangenen Jahres gegründete Unternehmen verzeichnete 2014 bereits einen Umsatz in Höhe von rund drei Mio. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr soll ein zweistelliger Millionenumsatz erreicht werden. Angesichts der jüngsten Gerichtsurteile, die Händlern und Käufern von gebrauchter Software Rechtssicherheit verschafft haben, rechnet Soft & Cloud mit einem beschleunigten Wachstum.

„Die stetig zunehmende Nachfrage zeigt uns, dass der Markt für gebrauchte Software noch ganz am Anfang steht. Hier spielen wir bereits jetzt eine führende Rolle”, sagt Michael Helms, Vorstand der Soft & Cloud AG. Er hat das Unternehmen Mitte des vergangenen Jahres mit einem Partner im westfälischen Greven gegründet. Seither stehen die Zeichen auf Wachstum, wie allein die Zahlen des zweiten Halbjahres 2014 verdeutlichen. In dem Rumpfgeschäftsjahr verzeichnete Soft & Cloud einen Umsatz von rund drei Mio. Euro und verkaufte dabei über 70.000 gebrauchte Lizenzen an mehr als 700 Kunden aus allen Branchen. Diese wiederum sparen im Vergleich zum Kauf neuer Software zwischen 35 und 70 Prozent.

Heute arbeiten 20 Mitarbeiter für das Unternehmen, das derzeit die internationale Expansion vorantreibt. Neben dem Hauptsitz in dem nördlich von Münster gelegenen Greven unterhält Soft & Cloud Standorte in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, München, Wien, Madrid und Paris. Eine weitere Dependance ist im Vereinigten Königreich geplant. Das Marktpotenzial in Europa schätzt die Soft & Cloud AG derzeit auf etwa 1,4 Mrd. Euro. 380 Mio. Euro entfallen davon auf Deutschland. Zum Vergleich: Das aktuelle, hiesige Marktvolumen veranschlagt das Unternehmen mit rund 18 Mio. Euro.

Gerichte stellen klar: Handel mit Gebrauchtsoftware legal
Vor diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum: „Wir lagen im ersten Halbjahr 2015 bereits deutlich über dem Niveau der zweiten Jahreshälfte 2014 und gehen davon aus, dass diese Entwicklung sich weiter beschleunigt“, erläutert Helms. Neben dem erfolgten Markteintritt und der zunehmenden Bekanntheit des Unternehmens seien hierfür vor allem wegweisende gerichtliche Entscheidungen ausschlaggebend.

Der Verkauf von gebrauchten Softwarelizenzen ist, so die Entscheidungen von Bundesgerichtshof und Europäischem Gerichtshof aus den letzten Jahren, absolut legal. Selbst Nutzungsrechte aus Volumenlizenzen können einzeln vertrieben werden. „Spätestens diese juristischen Klarstellungen ebnen dem Markt jetzt den Weg“, erklärt Helms. Viele Interessenten hätten in der Vergangenheit wegen rechtlicher Bedenken vor dem Kauf der Gebrauchtlizenzen zurückgeschreckt. Jetzt aber herrsche vollständige Rechtssicherheit.